
Die Heinrich Mann-Gesellschaft e.V.
Die Heinrich Mann-Gesellschaft e.V. wurde am 27. März 1996, dem 125. Geburtstag Heinrich Manns, im Buddenbrookhaus in Lübeck gegründet.
Hervorgegangen aus dem "Arbeitskreis Heinrich Mann", der seit dem 100. Geburtstag des Schriftstellers im Jahre 1971 bestand, möchte die Heinrich Mann-Gesellschaft die Kenntnis von Leben und Werk des Autors Heinrich Mann durch Tagungen und Publikationen vertiefen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
| Mitglieder (Heinrich Mann-Gesellschaft) |
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Für Mitglieder der Heinrich Mann-Gesellschaft ist der kostenlose Bezug des Heinrich Mann-Jahrbuchs im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die Gesellschaft informiert darüber hinaus ihre Mitglieder regelmäßig über ihre Projekte und Veranstaltungen.
Ein Beitrittsformular zum Download finden Sie hier.
Kontoverbindung: Volksbank Lübeck, Konto 4300017, BLZ 230 901 42 Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar. |
Jahrestagung der Heinrich Mann-Gesellschaft: Lübeck, Buddenbrookhaus
26. und 27. März 2011
"Orte und Räume im Werk Heinrich Manns"
Ankündigung der Jahrestagung 2011:
Es treten mit den aktuellen kulturwissenschaftlichen Paradigmen des ›topographical turn‹ Orte und des ›spatial turn‹ Räume in den Blick, die in literarischen Texten konkret zu machen sind und die im Werk Heinrich Manns eine vermutlich ganz eigene Kontur haben, die es zu erschließen gilt. Die Heinrich Mann-Gesellschaft will auf ihrer Jahrestagung am 26.-27. März 2011 nach den Orten und Räumen fragen, die der Autor in seinem Werk entworfen hat. Das Spektrum möglicher Themen ist breit. Städte (z. B. Netzig im Untertan) und Landschaften (z. B. die Pyrenäen im Henri Quatre) könnten als imaginierte reale Orte ebenso untersucht werden, wie die Gestaltung von räumlichen Aspekten wie oben und unten oder drinnen und draußen in den Texten des Autors, seine Praktiken der Raumerschließung und Raumbeherrschung. Gefragt werden könnte also nach den Repräsentationsformen von Räumen und ihren Codierungen, nach Heinrich Manns Umgang mit den Aspekten Peripherie, Grenze und Schwelle in den von ihm entworfenen räumlichen Konstellationen, nach der Thematisierung von Zwischenräumen, Übergängen, Vermischungen und Kreuzungen, die in den Texten räumlich zu identifizieren sind und hegemoniale Raumordnungen unterlaufen können, und eben danach, wie Orte und Räume in den Texten Bedeutung stiften.
Themenvorschläge (versehen mit Name, Adresse, Telefonnummer und E-mail-Adresse) für Referate und / oder schriftliche Beiträge sind mit Exposé (Arbeitstitel + max. 500 Zeichen Text) bis zum 15. September 2010 möglichst per E-mail erbeten an:
Heinrich Mann-Gesellschaft Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum Buddenbrookhaus Mengstraße 4 23552 Lübeck helene.hoffmann@buddenbrookhaus.de
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