
Schloß Gottorf, Schleswig
Erich Heckel
Schloß Gottorf, Reithalle
»Der stille Expressionist« - Die Aquarelle 16.05. - 29.08.2010 Schloß Gottorf, Kreuzstall
Der Sommer 2010 auf Schloß Gottorf steht ganz im Zeichen des großen deutschen Expressionisten Erich Heckel. Dem Mitbegründer und zentralen Mitglied der Künstlergruppe »Brücke« widmet das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum gleich zwei Ausstellungen. In der Gottorfer Reithalle wird die erste große Retrospektive seit einem Vierteljahrhundert mit Gemälden aus allen Schaffensperioden des Malers gezeigt – »Aufbruch und Tradition«. Und unter dem Titel »Erich Heckel – Der stille Expressionist« werden im Kreuzstall erstmals überhaupt alle 121 Aquarelle gemeinsam zu sehen sein, die Heckels Witwe Sidi nach dem Tode des Künstlers 1970 dem »Brücke Museum« in Berlin schenkte. In beiden Ausstellungen wird es in Wiedersehen mit zahlreichen schleswig-holsteinischen Motiven geben. Denn seit 1913 verbrachte Heckel jahrzehntelang seine Sommer in Osterholz an der Flensburger Förde. Der Maler Erich Heckel (1883–1970) ging vor allem durch seinen Beitrag zur Entstehung des deutschen Expressionismus in die Kunstgeschichte ein. Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff schuf er ab 1905 eine ausdrucksstarke Bildsprache, die das subjektive Erleben und Fühlen sichtbar machte. Mit leuchtenden, reinen Farben und einer auf das Wesentliche reduzierten Formensprache entstanden Bilder unverfälschter Lebensfreude.
|
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf Schlossinsel 1, 24837 Schleswig Informationen und Voranmeldungen unter 04621 / 813-222. Öffnungszeiten Schloß Gottorf: Bis März: Dienstag bis Freitag 10 bis 16 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen 10 bis 17 Uhr. Ab April: täglich von 10 bis 18 Uhr.
|
|

Erich Heckel. »Gelbe Segel« , 1913, Städtisches Museum Jena.
© Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen


