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Das Museum für Natur und Umwelt

Das Museum für Natur und Umwelt


- eine bewegte Geschichte

- eine bewegte Geschichte


1799: Die Erben des angesehenen Lübecker Arztes und Naturforschers Johann Julius Walbaum stiften der noch jungen „Gemeinnützigen" den Grundstock für die Vermittlung von Naturkunde in Lübeck. Seitdem wächst die Sammlung ständig an. Ganz im Stil der Kolonialzeit werden Tiere und Pflanzen, Kurioses und Rätselhaftes aus der ganzen Welt in  einem  „Naturalien-Cabinet"  ausgestellt.  Im  Sinne  Walbaums  ist  das  wichtigste Anliegen in jener Zeit, die Menschen für naturkundliche Themen zu begeistern.

 

1893: Durch das Vermächtnis des, Lübecker Kaufmanns Georg-Ludwig Blohm wird es möglich, die Sammlungen in einem eigenen Haus für die Öffentlichkeit zu präsentieren. Es entsteht das „Museum am Dom", in dem Naturkunde, Völkerkunde und Kunst gemeinsam ausgestellt werden.

 

1942: Das Museum wird bei dem einzigen Bombenangriff auf Lübeck zerstört und verliert seine naturwissenschaftlichen Ausstellungen und Sammlungsobjekte. Engagierte Lübecker Bürgerinnen und  Bürger bauen neue Sammlungen auf und setzen den Schwerpunkt auf die heimische Natur.

 

1963: Das Museum bezieht sein neues Gebäude am alten Ort zu Füßen des Domes. Es ist das erste naturwissenschaftliche Museum, das nach dem  Kriege wieder aufgebaut wird. Es erhält den neuen Namen „Naturhistorisches Museum - Museum für Natur und Naturgeschichte in Schleswig-Holstein".

 

1993: Die fossilen Wale aus Groß Pampau, die Erdgeschichte Schleswig-Holsteins (mit der größten Tertiär-Sammlung Nordwestdeutschlands!) und die Geschichte der Eiszeiten werden im modernisierten Erdgeschoß ausgestellt. Das museumspädagogische Angebot wird stark ausgebaut und für die Durchführung von pädagogischen Veranstaltungen wird ein Raum eingerichtet.

 

1998: Das Museum bekommt den neuen Namen „Museum für Natur und Umwelt" und ein neues Konzept.

 

1999: ln diesem Jahr feiert das Museum für Natur und Umwelt 200 Jahre Naturkunde

in Lübeck: das „Walbaum-Fest".

 

2008: In der neuen große Naturerlebnis-Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ können die Besucher in die Wasserlebensräume von  Wakenitz, Trave und der nahen Ostsee eintauchen.