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Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft

Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft


Die Thomas Mann-Gesellschaft Sitz Lübeck e.V. möchte den wissenschaftlichen Austausch über Thomas Mann und sein Werk fördern und vertiefen.

Einmal im Jahr findet das große internationale Herbstkolloquium in Lübeck statt, auf dem sich Thomas-Mann-Forscher aus Deutschland, Europa und Übersee über Schwerpunkt-Themen in Vorträgen auseinandersetzen. Einmal jährlich erscheint das Thomas-Mann-Jahrbuch, in dem die Vorträge publiziert werden. Mitglieder erhalten das Jahrbuch unentgeltlich.

 

 

 

 

 

 




Informationen

Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft
Prof. Dr. Hans Wißkirchen
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Die Lübecker Museen
Schildstraße 12
23552 Lübeck

Vizepräsidenten der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft
Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering
Georg-August-Universität
Käte-Hamburger-Weg 3
37073 Göttingen

Prof. Dr. Friedhelm Marx
Otto-Friedrich Universität Bamberg
An der Universität 5
96045 Bamberg

Geschäftsstelle

Buddenbrookhaus
Mengstraße 4
23552 Lübeck


Frühjahrstagung

Die Gesellschaft möchte den Kontakt zwischen Wissenschaftlern und Lesern pflegen. Hierfür wird in unregelmäßigen Abständen die Frühjahrstagung veranstaltet. Sie widmet sich ausgewählten Werken oder Themenkreisen. Sie will die Wissenschaftler dazu anhalten, ihre Thesen allgemeinverständlich und doch präzise zu formulieren. Wir laden Sie ein: Werden Sie Mitglied !

Wissenschaftsförderung

Außerdem möchte die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützen. Vom Magistranden bis Habilitanden treffen sich junge Thomas Mann-Forscher, oft begleitend zu den Tagungen, und setzen sich über ihre Projekte zu Thomas Mann auseinander. Angestrebt wird ein lebendiger Dialog zwischen den Generationen der Thomas-Mann-Forschung.

Thomas Mann Medaille

In unregelmäßigen Abständen wird die Thomas Mann Medaille für außergewöhnliche Beiträge zur Thomas-Mann-Forschung verliehen sowie der Thomas-Mann-Förderpreis für besondere Leistungen junger Thomas-Mann-Forscher.

Geschichte

Die Gesellschaft wurde 1965 in Lübeck von Lübeckern und Thomas-Mann-Freunden gegründet. In den siebziger Jahren unter der Präsidentschaft Eckhard Heftrichs öffnete sich die Gesellschaft weiter auf die internationale Wissenschaft hin und wurde zum bedeutendsten Forum der Thomas-Mann-Forschung weltweit. Sie zählt derzeit rund 800 Mitglieder und arbeitet eng mit der Schweizer Thomas Mann-Gesellschaft zusammen. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum Lübeck, das als Mitveranstalter der Kolloquien mit Ausstellungen und breitem Veranstaltungsprogramm die Arbeit der Gesellschaft ergänzt. Die Gesellschaft wird in ihrer Arbeit u.a. von der Hansestadt Lübeck, dem Land Schleswig-Holstein und von privaten Sponsoren unterstützt.

 

 

Mitglieder


Die Gesellschaft freut sich über neue Mitglieder. Falls Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle im Buddenbrookhaus wenden.

Mitgliedsbeiträge:

  • Einzelmitglied: € 40,-
  • Ehepaare: € 50,- (nur ein Jahrbuchexemplar)
  • Schüler und Studenten: € 25,-
  • Doppelmitglieder Schweiz: € 25,-

Konten: Deutsche Bank Lübeck AG - Kto. Nr. 8802449 (BLZ 23070700)
Mitgliedsbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Mitglieder der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft erhalten:

  • Das Thomas-Mann-Jahrbuch
  • Einladungen zu den Kolloquien
  • Regelmäßige Information über neue Projekte der Gesellschaft
  • Auf Wunsch Informationen über Veranstaltungen des Heinrich- und-Thomas-Mann-Zentrums

Hier können Sie das Beitrittsformular downloaden.

 

Kreis junger Thomas Mann-Forscher

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Der Kreis junger Thomas Mann-Forscher setzt sich aus Forscherinnen und Forschern aller Phasen der wissenschaftlichen Qualifikation (vom Hauptstudium bis zur Habilitation) zusammen. Ziel ist der Aufbau eines wissenschaftlichsen Nachwuchs-Netzwerkes. Seit 1994 trifft sich der Kreis regelmäßig während der jährlichen Herbsttagung der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft in Lübeck.

 

Aktivitäten

Mit dem Kreis junger Thomas Mann-Forscher verbindet sich die Idee eines universitätsübergreifenden Austausches über laufende Forschungsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben den jährlichen Treffen informiert eine ständig aktualisierte Themen- und Adressenliste darüber, wozu an den verschiedenen Universitäten gerade geforscht wird, und ermöglicht den individuellen Kontakt.

 

 

Ein »kalter Künstler«?

Emotionen und Aspekte von Emotionalität bei Thomas Mann

 

Tagung der Jungen Thomas-Mann-Forscher 5./6. März 2010

  

Thomas Mann begleitete ein Leben lang der Ruf, ein »kalter Künstler« zu sein. Schon anlässlich seines ersten Romans Buddenbrooks war dieser Vorwurf laut geworden, stellt doch der Autor hier Angehörige der eigenen Familie analytisch-distanziert dar. Der Tod Echos im Doktor Faustus vertiefte dieses Urteil; zu deutlich hatte Thomas Mann in dieser literarischen Figur seinen Enkel Frido porträtiert.

Im Zuge einer Neuorientierung der Literaturwissenschaft hin zu emotionswissenschaftlichen Ansätzen wird das Bild des »kalten Künstlers« Thomas Mann hinterfragt. Emotionen spielen eine große Rolle in Thomas Manns Werk. Ihre literarische Darstellung und ihre Funktionsweisen sind vielfältig. 

 

»[   ] Kalt wollen wir dich, daß kaum die Flammen der Produktion heiß genug sein sollen, dich darin zu wärmen. In sie wirst du flüchten aus deiner Lebenskälte...«

(Thomas Mann, Doktor Faustus)

 

Die Tagung der Jungen Thomas-Mann-Forscher findet statt in Zusammenarbeit mit dem Seminar für deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen und der deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft, mit freundlicher Unterstützung der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen. Hier finden Sie das komplette Programm der Frühjahrstagung.


Thomas Mann, um 1900 (mit freundlicher Genehmigung
des Thomas Mann-Archivs der ETH Zürich)

  

Kontakt

Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen des Kreises junger Thomas Mann-Forscher teilzunehmen. Für weitere Informationen können Sie sich gerne an die Sprecher des Kreises wenden:

Jens Ewen, jens.ewen@googlemail.com Regine Zeller und Anke Gökeler.

Zur Durchführung der Veranstaltungen ist der Kreis junger Thomas Mann-Forscher auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für Spenden ist der Kreis daher jederzeit dankbar. Wer spenden möchte, wende sich bitte an die Thomas Mann-Gesellschaft im Buddenbrookhaus.

 

 

Tagungen 2010

  

Frühjahrstagung der Jungen Thomas Mann-Forscher

05. - 06. März 2010, Göttingen

Ein »kalter Künstler«? Emotionen und Aspekte von Emotionalität bei Thomas Mann

Programm s.o.

 

Internationales Herbstkolloqium der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft

03. - 05. September 2010, Göttingen

Der Zauberer und die Phantastik - Thomas Mann und das phantastische Erzählen

 

Erstmals tagt die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft in diesem Jahr in Göttingen, in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Deutsche Philologie der Georg-August-Universität. 1737 als Universität im Geiste der Aufklärung gegründet, wurde die Georgia Augusta um 1800 zugleich zu einem der Ursprungsorte der Frühromantik.

Damit bietet Göttingen den idealen Rahmen für ein Thema, das in der Thomas-Mann-Forschung der letzten Jahre zunehmend in den Vordergrund getreten, aber noch nie zusammenhängend erörtert worden ist. Auf unterschiedlichste Weisen nämlich changiert Thomas Manns Werk zwischen einem Erzählen, das den Konventionen des ›Realistischen‹ folgt, und einem Zweideutig-Werden der erzählten Welten, das ins ›Phantastische‹ geht. Immer wieder entstehen so unauflösliche Zweideutigkeiten – von Buddenbrooks über den Tod in Venedig bis zum Zauberberg, von der frühen Erzählung Der Kleiderschrank bis zur modernen Teufelsgeschichte von Doktor Faustus. Diese ›doppelten Welten‹ in Thomas Manns Werk soll das Kolloquium erkunden – und damit zugleich einem der narratologisch interessantesten Grenzfälle zwischen realistischem und phantastischem Erzählen in der Moderne auf den Grund gehen.

Das soll in drei Themenblöcken geschehen. In der ersten Sektion geht es um »Begriff und Theorie des ›Phantastischen Erzählens‹«. In der zweiten Sektion stehen »Psychologische und anthropologische Aspekte« des Phantastischen im Mittelpunkt. Die dritte Sektion schließlich beschäftigt sich mit den »Literarischen Traditionen und Transformationen«, die Thomas Manns Beziehungen zur phantastischen Literatur von Poe bis zu E. T. A. Hoffmann bestimmen. Außerdem wird Tilmann Lahme, Biograph und Herausgeber Golo Manns, über dessen erzählerisches Werk sprechen, das demjenigen des Vaters gerade in ›phantastischer‹ Hinsicht überraschend nahe steht. Und schließlich wird Günter Grass sein neues, ganz auf Göttingen und seine Literaturgeschichte bezogenes Buch vorstellen – und so den Kreis von Literatur und Veranstaltungsort auf das Schönste schließen.

Eine begleitende Kabinettausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek präsentiert Illustrationen zu Thomas Manns Werk, die zeigen, dass die Bildende Kunst oft früher auf die phantastischen Subtexte in Thomas Manns Werk aufmerksam geworden ist als die Literaturwissenschaft.

Während der Tagung wird auch, zum inzwischen vierten Mal, der Förderpreis für Junge Thomas-Mann-Forscher verliehen.

 

Das detaillierte Programm wird in den nächsten Wochen veröffentlicht. 

 

 

 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die
Geschäftsstelle der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft
im Buddenbrookhaus (01805-92 92 00)

  

Veranstalter:
Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft Sitz Lübeck e.V.
Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum
Mengstr. 4, 23552 Lübeck


Information: Buddenbrookhaus
Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum
Mengstr. 4 · D-23552 Lübeck · Tel.: 0451/122 42 42
tmg@buddenbrookhaus.de

http://www.buddenbrookhaus.de/

 

 

 

Ortsverein BonnKöln

der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft e.V. 

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Am 26. November 2008 wurde in Bonn unter Beteiligung

des Präsidenten der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft,

Herrn Prof. Dr. Hans Wißkirchen, der erste Ortsverein der

Gesellschaft gegründet. Aktuell hat der Verein 70 Mitglieder.

Das Programm für 2010 finden Sie hier:

 

Weitere Informationen und Aktuelles: 

www.thomasmann-bonnkoeln.de