Halsschmuck bukov der Tekke-Turkmenen
Turkmenistan, Merw, zweite Hälfte 19. Jh.; Silber, Gold, Karneole, B: 12,8 cm, T: 12,6 cm; Inv. Nr.: Kar 642, Geschenk: Prof. Dr. Richard Karutz, Lübeck, 1913 (erste Zentralasienreise, 1903)

Die Schmuckstücke der Turkmenen-Frauen wurden auf Bestellung von wenigen spezialisierten Silberschmieden angefertigt, die ihre Werkstätten fast ausschließlich im städtischen Bereich hatten. Alte Zentren der Herstellung waren u.a. die Oasenstädte Merw, Buchara und Chiwa. Dieser silberne, teilvergoldete halbkreisförmige Halsschmuck mit flach geschliffenen Karneolen fand sich nur bei den in Zentralasien lebenden Turkmenen, insbesondere bei denen, die sich im Westen und Süden des Landes aufhielten. Karutz erwarb dieses Stück 1903 auf dem Bazar von Merw.







