Kopf des Buddha
Thailand, Ayutthaya, 16. Jh.; Bronze, H: 29 cm, B: 16 cm; Inv. Nr.: 3144, Geschenk: Ernst Spethmann, Bangkok, 1902

Das Thai-Königreich Ayutthaya war von seiner Gründung im Jahre 1350 bis zu seiner Vernichtung 1767 durch birmanische Eroberer einer der reichsten und mächtigsten Staaten, die in Südostasien existierten. Typisch für die Kunst dieses Reiches ist die Stilisierung der Gesichtszüge. Hierzu zählen u.a. die auffällig bogenförmigen, geschwungenen Augenbrauen, die an der Nasenwurzel zusammenlaufen, die fast geschlossenen Augen und das schmale Band am Haaransatz. In Locken geordnete Haare, ein kuppelartiger Schädelauswuchs – ein Sinnbild für Erleuchtung und Weisheit – und lang gezogene Ohrläppchen, die sich aus der altindischen Sitte, schweren Ohrschmuck zu tragen, erklären, sind charakteristische Elemente eines Buddhakopfes.







