Liegender Buddha

 

Thailand, 19. Jh. (Rama III/Rama IV); Terrakotta, Gold, L: 35,5 cm, H: 13 cm; Inv. Nr.: 3640, Geschenk: Wilhelm Brehmer, Bangkok, 1903

 

Nach seiner Erleuchtung wanderte Buddha 45 Jahre durch die Gebiete der mittleren Gangesebene, verkündete seine Lehre und gründete religiöse Gemeinschaften. Im Alter von achtzig Jahren starb er und trat in das große, endgültige nirvana ein. Buddhas Eingang ins mahaparinirvana, in den Zustand ohne einen Rest Bedingtheit jenseits der Wiedergeburten, ist in der buddhistischen Kunst schon früh dargestellt worden. Gezeigt wird ein auf seiner rechten Seite liegender Buddha, mit der rechten Hand den Kopf stützend und der linken flach am Körper ausgestreckt. Bekleidet ist er mit dem Gewand eines buddhistischen Mönches. Diese vergoldete Terrakotta-Arbeit ist wahrscheinlich ursprünglich als Bauplastik Teil eines thailändischen Tempels gewesen.

 

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