Giebelmaske ndama der Iatmul
Papua-Neuguinea, Mittlerer Sepik, Kararau, Ende 19. Jh.; Holz, Erdfarbe, Kalk, Holzkohleruß, H: 114,5 cm; Inv. Nr.: 7744d (alte Expeditions-Nr.: 74), Überweisung: Auswärtiges Amt Berlin (Sepik-Expedition 1912/13), 1916

Mit einer Population von 10.000 Menschen sind die Iatmul die größte Ethnie, die an den Ufern des Sepik-Flusses lebt. Ihre bis zu 18 m hohen, zweistöckigen Männer- bzw. Versammlungshäuser dienen dem alltäglichen Aufenthalt der Initiierten eines Dorfes und bilden zugleich den religiösen Mittelpunkt der Gemeinschaft. Darin werden geheime Masken und andere Bildwerke vor den Blicken der Frauen und der nicht initiierten Knaben verborgen und zeremoniell genutzt. Aus einem dieser Häuser stammt diese Giebelmaske mit den dominierenden großen Augen, der langen schmalen Nase und dem geöffneten Mund.







