Aufhängehaken samban der Iatmul
Papua-Neuguinea, Mittlerer Sepik, 19. Jh.; Holz, Pflanzenfasern, Kuskusfell, Perlmutt, Ton, Farbe, H: 88 cm; Inv. Nr.: 7513, Geschenk: Emanuel Lindenberg, Stephansort, 1913

Diese weibliche Figur ist Teil eines Aufhängehakens, dessen unterer Teil, der eigentliche Haken, wahrscheinlich bereits vor Ort abgetrennt wurde. Aufhängehaken in unterschiedlichen Stilen sind charakteristisch für die Sepik-Region Neuguineas. Sie dienten sowohl alltäglichen als auch zeremoniellen Zwecken. In Wohnhäusern nutzte man sie, um in Netztaschen aufbewahrte Nahrung anzuhängen und vor Nagetieren und Ungeziefer aller Art zu schützen. Besonders kunstvoll gearbeitete Haken hingen in Männerhäusern und dienten dazu, Opfergaben für die Ahnen darzubringen.







