Maske

 

Papua-Neuguinea, Unterer Sepik, Karadjundo, Ende 19./Anfang 20. Jh.; Holz, farbige Tonerden, Pflanzenfasern, H: 70 cm; Inv. Nr.: 7760, Überweisung: Auswärtiges Amt Berlin (Sepik-Expedition, 1912/13), 1916

 

In der Sepik-Region stehen Masken in engem Zusammenhang mit der Aufnahme in einen Männerbund und repräsentieren stets Ahnen, die in mythisch-verwandtschaftlicher Beziehung zu einer bestimmten Abstammungs- oder Siedlungsgruppe stehen. Masken waren und sind immer Teil einer Inszenierung, in der Bewegung, Musik und Rezitation zu einer Gesamtheit verschmelzen. Charakteristisch für die Masken vom unteren Sepik sowie für das Gebiet zwischen den Flüssen Sepik und Ramu ist die auch bei dieser Maske zu sehende überlange schnabelartige Nase.

 

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