Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
Hygienevorschriften.

schliessen
Behind the Scenes in der Kunsthalle St. Annen

„Man braucht nur in der Glotze aufzutreten und ist schon
populär…“

01.02.2021

Kamera ab für FSJlerin Benita Martis

Über mangelnde Arbeit kann sich das Team der Kunsthalle St. Annen trotz des Lockdowns nicht beklagen: Mit Hochdruck wird an mehreren Projekten gleichzeitig gefeilt. Die Kunsthalle stand als erstes Haus der LÜBECKER MUSEEN vor der Herausforderung, dass ihre aktuelle Ausstellung „Jahresschau der Lübecker Künstlerinnen und Künstler 2020“ in ihrer offiziellen Laufzeit bislang noch gar nicht analog besucht werden konnte. Das Team um Museumsleiterin Dr. Antje-Britt Mählmann musste die Ausstellung daher kurzerhand ins Digitale verlegen.

 

39 Videos an zwei Tagen
Benita Martis, die aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur in der Kunsthalle St. Annen absolviert, begleitete daher den Dreh zahlreicher kleiner Videos, in denen sich die an der Jahresschau beteiligten Künstler:innen vorstellten. Insgesamt 39 Videos wurden an nur zwei Tagen im Abstand von 20 Minuten pro Person von einer Agentur gedreht. Im Anschluss pflegte Benita die Filme auf YouTube und der Homepage ein. 

Freiwilliges Soziales Jahr in der Kunsthalle St. Annen
Dass sie mit solchen interdisziplinären Aufgaben betraut wird, freut Benita. Nach ihrem Kommunikationsdesign-Studium mit Schwerpunkt auf Interaktiven Medien in Würzburg suchte sie nach einer Möglichkeit, ihr Interesse für Kunst mit dem von ihr eingeschlagenen Berufsweg zu verbinden und stieß auf die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur in der Kunsthalle St. Annen zu absolvieren. „Durch das Knowhow und die praktischen Erfahrungen, die ich hier derzeit sammeln kann, ist mir schon jetzt klar, dass ich einen Kunst-, Design- und Technik-übergreifenden Master machen möchte. Ich habe auch schon einige Studienangebote im Blick“, erzählt Benita. „Die Arbeit in der Kunsthalle ist wichtig für meine Entwicklung als Gestalterin und bereichert meinen Erfahrungsschatz enorm.“

Filme von Armin Mueller-Stahl
Das Thema Film verfolgt sie: Aktuell recherchiert Benita für die Ausstellung zum 90. Geburtstag von Armin Mueller-Stahl, die nun auf den Mai verschoben wurde. Darin werden nicht nur das bildnerische Werk des Künstlers, sondern auch Sequenzen einer Auswahl von Filmen, in denen er national sowie international mitgewirkt hat, zu sehen sein. Daher widmet sich die FSJlerin derzeit einer spannenden Aufgabe: Sie muss nicht nur zur Ausstellung passendes Filmmaterial ausfindig machen, sondern auch herausfinden, welche Filme von welchen Stiftungen freigegeben werden, bei welchen Filmstudios die Rechte liegen und auch Angebote für die Lizenzgebühren einholen, die in den Budgetrahmen der Ausstellung passen. „Im Falle von in der ehemaligen DDR gedrehten Filmen ist das relativ einfach, da die Rechte alle bei der DEFA-Stiftung liegen und alles über eine zentrale Stelle abgewickelt werden kann. Bei den Filmen der BRD wird es da schon schwieriger; die Rechte liegen bei den unterschiedlichsten Instituten und man muss regelrechte Puzzle-Arbeit leisten, um nachzuverfolgen, an wen man sich überhaupt wenden muss“, so Benita. Spannend ist vor allem die Recherche für Filme, die Armin Mueller-Stahl in den USA gedreht hat. So wird sie auch mit großen Produktionsstudios wie Sony Pictures in Kontakt treten.

Armin Müller-Stahl im Atelier
Armin Müller-Stahl im Atelier
Nach oben scrollen