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Einladung zur Pressekonferenz: Ferne Welten - weite Träume Chinesische Theaterfiguren und die Malerei von Haiying Xu

Pressemitteilung als PDF

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Ausstellung „Ferne Welten – weite Träume. Chinesische Theaterfiguren und die Malerei von Haiying Xu“ startet am Freitag, 12.04.2019 im St. Annen-Museum.

Zur Pressekonferenz
Ferne Welten – weite Träume
Chinesische Theaterfiguren und die Malerei von Haiying Xu
am Donnerstag, 11.04.2019 um 11 Uhr im St. Annen-Museum

mit anschließender Pressevorbesichtigung der Ausstellung
laden wir Sie herzlich ein.

Mit dieser Ausstellung begibt sich das St. Annen-Museum auf eine poetische Phantasiereise. Das asiatische Verständnis der Welt wird in Romanen und Erzählungen wie etwa „Die Reise nach Westen“, „Der Päonien-Pavillon“, „die Geschichte der drei Reiche“ oder „Die Generalinnen der Familie Yang“ deutlich. Sie sind zumeist im 16. Jahrhundert in China entstanden. Grazilen und furchteinflößenden Charakteren begegnet man hier ebenso wie wilden Tierfiguren. Ihre Kostüme wie ihre Rollen sind genau festgelegt; die Geschichten, die damit erzählt werden, lassen lange Traditionen ahnen. Sie handeln von den großen Fragen des Lebens ebenso wie von abenteuerlichen und phantasievollen Reisen.
Entlang dieser Geschichten wird die Ausstellung erzählt. Diese ungewöhnliche Ausstellung ist in gewinnbringender Kooperation mit dem TheaterFigurenMuseum entstanden. Die Verbindung der Figuren mit den Malereien der chinesischen Künstlerin Haiying Xu eröffnet neue Horizonte.
Haiying Xu, die seit 2001 vor allem in Deutschland lebt und an der Kunstakademie in München studierte, arbeitet nun in China und München. Sie hat sich intensiv mit der immer noch hoch angesehenen altchinesischen Malerei der Song-Dynastie (960-1276) auseinandergesetzt. In ihrer jüngsten Serie verbindet sie diese Inspirationen mit ihrem Wissen um moderne europäische Malerei. Geboren in den 70er Jahren in der Provinz Jiangxi ist die Künstlerin nicht nur mit den starken Traditionen des Landes aufgewachsen, sondern hat auch die Folgen der Kulturrevolution und den Weg zur starken Weltwirtschaftsmacht erlebt.
Die Verbindung von traditionellen Theaterfiguren mit der zeitgenössischen, poetischen und zuweilen fast surrealen Malerei von Haiying Xu eröffnet uns einen einzigartigen Einblick in die chinesische Erlebniswelt und die europäischen Einflüsse. Hier rückt die Welt einmal mehr zusammen.

Ihre GesprächspartnerInnen sind:
Dr. Dagmar Täube, Leiterin des St. Annen-Museums
Dr. Antonia Napp, Leiterin des TheaterFigurenMuseums
Haiying Xu, Künstlerin


Die Ausstellung wurde von der Possehl-Stiftung und dem Deutschen Verband Frau und Kultur, Gruppe Lübeck, großzügig gefördert.


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