zum Hauptinhalt springen

Presse-Fotos der Lübecker Museen

Hier stellen wir Ihnen allgemeines Bildmaterial zu den Lübecker Museen zur Verfügung. Die Angaben zum Copyright entnehmen Sie bitte den Bildunterschriften. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung des Bildmaterials nur unter Nennung des vollständigen Copyrights und im Rahmen einer Berichterstattung zum jeweiligen Museum kosten- und genehmigungsfrei gestattet ist. 

Für hochauflösende Bilder in Druckqualität kontaktieren Sie uns bitte mit Angabe der entsprechenden Foto-Nummern unter presse-museen@luebeck.de! Anfragen zu anderen Bildmotiven, zu den Pressebildern und Urheberrechten beantworten wir ebenfalls jederzeit gerne.

Buddenbrookhaus

Weltliteratur vor Ort erleben: Das Haus seiner Großeltern wurde zum Vorbild für Thomas Manns 1901 erschienenen Debütroman „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“, für den er 1929 den Literaturnobelpreis erhielt. Thomas Mann orientierte sich beim Schreiben seines Romans an der historischen Wirklichkeit, verwandelte sie aber in Dichtung rund um die fiktive Kaufmannsfamilie Buddenbrook. Dadurch wurde auch das Haus in der Mengstraße 4 als „Buddenbrookhaus“ weltberühmt und gilt als eine der Hauptattraktionen in Lübeck. Heute beherbergt es nicht nur das weltbekannte Literaturmuseum rund um die Schriftstellerfamilie Mann, sondern auch das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum, eine Gedenk- und Forschungsstätte für die beiden Schriftstellerbrüder.    

Das Haus ist aufgrund umfassender Umbaumaßnahmen noch bis voraussichtlich 2030 geschlossen. Während der Zeit des Umbaus ist das Buddenbrookhaus jedoch weiterhin mit Veranstaltungen verschiedenster Art in Lübeck aktiv. Auch Sonderausstellungen gibt es regelmäßig an wechselnden Orten zu sehen.

Museum Behnhaus Drägerhaus

Das Museum Behnhaus Drägerhaus ist Lübecks Galerie des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. Seine bedeutende Sammlung von Gemälden, Plastiken, Grafiken und Fotografien umfasst Werke deutscher und europäischer Künstler und hat ihren Schwerpunkt in der Kunst der Romantik und der klassischen Moderne. ‚Von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch‘ lautet der Titel der Sammlungspräsentation, in der sich regionale Ausrichtung und internationale Bedeutung verbinden. Das Museum befindet sich in zwei Stadtpalais des 18. Jahrhunderts, in denen der Charakter privater Wohnräume weiterhin erkennbar ist.

Während das Behnhaus nach umfassenden Sanierungsarbeiten seit November 2025 wieder geöffnet ist, bleibt der Bereich des Drägerhauses noch bis 2027 für bauliche Maßnahmen geschlossen. 

Museumsquartier St. Annen

Das Museumsquartier St. Annen umfasst die Kunsthalle St. Annen und das St. Annen-Museum.

Kunsthalle St. Annen

Die Kunsthalle St. Annen wurde 2003 auf dem Grundriss der 1843 durch Feuer zerstörten Kirche des St. Annen-Klosters errichtet. Sie verfügt über moderne Räume auf höchstem technischen Niveau und mit moderner Ästhetik für die Ausstellung moderner Kunst. Die Sammlung der Kunsthalle St. Annen umfasst Gemälde und Skulpturen von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Malerei des Informel, der deutschen Malerei und Bildhauerei. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Werke internationaler Künstler, wie etwa Andy Warhol.

St. Annen-Museum

Das St. Annen-Museum gilt als eines der schönsten Museen Deutschlands. Es befindet sich in den Räumen des St. Annen-Klosters, das 1502 zur Unterbringung der unverheirateten Töchter Lübecker Kaufleute gegründet wurde. Später wurde es Armen- und Waisenhaus, Werk- und Zuchthaus. Seit 100 Jahren wird das Bauwerk als Museum genutzt und präsentiert die Welt des Mittelalters in Lübeck vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Mit seinen 28 prächtigen Altären, seinen Tafelbildern und etlichen Holz- und Kalksteinskulpturen gehört es zu den bedeutenden Museen der Bundesrepublik. 

Günter Grass-Haus

Das Günter Grass-Haus ist ein Forum für Literatur und bildende Kunst. Hier war Günter Grass bis zu seinem Tod 2015 regelmäßig anzutreffen, da er 1995 sein Sekretariat in das Haus in der Glockengießerstraße 21 verlegte. Günter Grass arbeitete nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Grafiker, Maler und Bildhauer. Das Museum stellt in seiner Dauerausstellung das Zusammenwirken von Wort und Bild in seinem Werk und den Schaffensprozess des Künstlers vor. Wechselnde Sonderausstellungen präsentieren weitere Künstler mit Mehrfachbegabungen, darunter Johann Wolfgang von Goethe, John Lennon und Cornelia Funke.

2022 wurde die Dauerausstellung grundlegend erneuert und um viele Originalexponate ergänzt.

Katharinenkirche

St. Katharinen, die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters, gehört zu den schönsten Backsteinkirchen der Stadt. Das zwischen 1300 und 1360 errichtete Kirchengebäude stellt einen Höhepunkt der sakralen Architektur in Lübeck dar. Der lichtdurchflutete Backsteinbau war einst das Zentrum der Franziskaner im gesamten Ostseeraum. Bis 1531 diente St. Katharinen als Klosterkirche des Bettelordens, bis ins 18. Jahrhundert als Grablege, heute ist sie Museumsraum und Schulkirche des Katharineums.

Holstentor

Das Lübecker Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als reichsfreier Stadt und ihrer Vormachtstellung im Oststeeraum - und ein Inbegriff aller Vorstellungen von Hanse, Handel, Macht und Reichtum, mithin von allem, was die historische Bedeutung Lübecks ausmacht. Im Inneren des in den Jahren 1464-1478 errichteten Baudenkmals befindet sich hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern die Ausstellung „Die Macht des Handels".

Industriemuseum Herrenwyk

Das Industriemuseum Herrenwyk befindet sich im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes, am Rande der 1906/1907 errichteten Werkssiedlung. An authentischem Ort zeigt die Dauerausstellung „Leben und Arbeit in Herrenwyk“ die Geschichte des Werkes und seiner Arbeiter, deren Arbeits- und Lebensbedingungen. Der 2025 neu erstelle Teil „Von Kaufleuten zu Fabrikbesitzern" zeigt zudem die Industrialisierung Lübecks auf und erzählt von Lübecks Industriegeschichte von den ersten Fabriken bis heute, unter anderem anhand 23 ausgewählter Firmenportraits. Das Industriemuseum ist das einzige Haus des Lübecker Museumsverbundes, das sich außerhalb der Altstadtinsel, nämlich im Lübecker Stadtteil Kücknitz befindet.

Museum für Natur und Umwelt

Das Museum für Natur und Umwelt bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Naturgeschichte Schleswig-Holsteins sowie in die Lebensräume und die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Lübecker Raumes. Die „großen Themen“ sind dabei Evolution, Ökologie und Biodiversität. Das Museum verfügt über umfangreiche zoologische, botanische und geologische Sammlungen. Außerdem werden wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen aktuellen Themen gezeigt. 

Der Grundstock für das Haus wurde bereits durch den Lübecker Arzt Johann Julius Walbaum gelegt, aus dessen Nachlass 1799 das Lübecker Naturkundemuseum hervorging. Damit blickt das Museum für Natur und Umwelt auf die längste Museumsgeschichte der Lübecker Museen zurück.

Sammlung Kulturen der Welt

Die Lübecker Sammlung Kulturen der Welt, ehemals Völkerkundesammlung, wurde bereits 1893 als Teil des Museums am Dom eingerichtet. Heute befindet sich die Sammlung im Lübecker Zeughaus, verfügt jedoch über keine eigene Ausstellungsfläche, weswegen ihre Sonderausstellungen zu wechselnden Themen stets in anderen Häusern des Lübecker Museumsverbundes zu sehen sind. Zahlreiche Werke aus Afrika, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika sind in der Sammlung zu finden, die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Der wesentliche Teil der Lübecker Sammlung geht auf Schenkungen zurück. Die Objekte zeigen, dass großartige Kunst und Kultur zu allen Zeiten überall auf der Welt entstanden ist. Gleichzeitig veranschaulichen sie, wie Lübecker:innen im Laufe der Geschichte die Welt für sich entdeckt, in fernen Ländern Neues kennengelernt, gesammelt und ihrer Heimatstadt geschenkt haben. 

Kontakt

Diana Wenninger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 451 1227567