Filter
Unsere
für
für
MO | 21.01.2019 | 20:00 - 21:00 Uhr
Lesung | Buddenbrookhaus
LiteraTour Nord
Nino Haratischwili "Die Katze und der General"
LiteraTour Nord
plusicon(1) Created with Sketch.

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen.


Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. »Die Katze und der General« ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefenscharfer Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin, -regisseurin und Autorin des Familienepos »Das achte Leben (Für Brilka)« (FVA 2014), das in zahlreiche Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, dem Anna Seghers-Literaturpreis, dem Lessing-Preis-Stipendium und zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 ausgezeichnet wurde.

Kartenvorverkauf :
Buchhandlung Hugendubel: Tel 0451 160060


© danny merz

10€ / 7€
Abweichender Ort:
Buchhandlung Hugendubel
MO | 04.02.2019 | 20:00 - 21:00 Uhr
Lesung | Buddenbrookhaus
LiteraTour Nord
Steven Uhly "Den blinden Göttern"
LiteraTour Nord
plusicon(1) Created with Sketch.

Zum Buch:

Dem Buchhändler Friedrich Keller wird von einem verwahrlosten Unbekannten ein Manuskript mit Gedichten zugespielt. Keller, neurotischer Einzelgänger und passionierter Kenner der Dichtkunst, beginnt eines Tages das Manuskript zu lesen und entdeckt bald, dass ihm ein Meisterwerk vorliegt. Geraume Zeit später erkennt er den Mann auf der Straße wieder und folgt ihm spontan in die derbe Welt einer Säufer- und Hurenkneipe, wo er das Gespräch mit dem Genie sucht. Die Begegnung bringt seine Welt ins Wanken. Als der Dichter eines Tages bei Keller zuhause aufkreuzt, gerät sie vollends aus den Fugen. 

Was war geschehen? 

Steven Uhly nutzt das Spiel von Dichtung und Wahrheit in so raffinierter Weise, dass man nicht zu entscheiden vermag, ob »Den blinden Göttern« ein Krimi, eine Burleske oder eine hermeneutische Deutung ist. Vor allem aber wird nicht klar, ob hier eine wahre Geschichte vorliegt oder aber die Persiflage einer solchen. Denn die Gedichte gibt es wirklich und sie sind – zumindest will es uns so scheinen – meisterhaft. 


Zum Autor:

Steven Uhly wurde 1964 in Köln geboren und ist deutsch-bengalischer Abstammung. Er hat Literatur studiert, ein Institut in Brasilien geleitet, und er übersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Sein Debütroman »Mein Leben in Aspik« ist 2010 erschienen. »Adams Fuge« wurde 2011 mit dem Tukan-Preis, ist 2011 bei Secession erschienen. Glückskind (2012) wurde zum Bestseller und von Michael Verhoeven für die ARD verfilmt. »Königreich der Dämmerung« ist in mehrere Sprachen übersetzt worden und wurde unter anderem von der London Times zum »Buch des Monats« gewählt. »Den blinden Göttern« ist nach »Marie« sein sechster Roman. 

Steven Uhly lebt mit seiner Familie in München. 

Kartenvorverkauf :
Buchhandlung Hugendubel: Tel 0451 160060


Copyright: Mathias Bothor