Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet!

Eintritt ab 17. Mai 2021 nur mit negativem Covid-Testergebnis, Impfnachweis oder Genesennachweis. Eine Übersicht der Testzentren in Lübeck finden Sie hier .

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Behind the Scenes im Museum für Natur und Umwelt

Von Moderlieschen und Sumpfschildkröten

04.02.2021

Warum Museumsmitarbeiterin Petra Matzat im Lockdown Fische und Reptilien füttert

 

In der Naturerlebnis-Ausstellung „Von Flüssen und Meer“ des Museums für Natur und Umwelt können Besucher:innen die Schönheit der Natur-Lebensräume von Wakenitz, Trave und Ostsee –insbesondere die Unterwasserwelt der Lübecker Bucht – entdecken. Die vielfältigen Lebensräume und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt haben die Lübecker Region zu einem "Hotspot der Biodiversität" gemacht. Hier kommen nicht nur besonders viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten vor, sondern es liegen auch sehr vielfältige Lebensraum-Typen dicht nebeneinander. Dieses einmalige Naturerbe wird in der Dauerausstellung des Museums dargestellt. Sie lädt zum spielerischen Entdecken ein und begeistert Neugierige und Interessierte jeden Alters. 

Arbeiten in der Ausstellung „Von Flüssen und Meer“: Museumsmitarbeiterin Petra Matzat erneuert den Sand in einem Terrarium, zu sehen links auch Aquarien, die von Fischarten bewohnt werden, wie sie in der Lübecker Wakenitz vorkommen z.B. Flussbarsche.

Pflege und Fütterung der lebenden Tiere in der Dauerausstellung
Im Ausstellungsteil zur Wakenitz geht es unter anderem auch in die Unterwasserwelt des „Amazonas des Nordens“. Die Aquarien und Terrarien mit lebenden Flussbarschen, Moderlieschen, Ringelnattern und weiteren heimischen Arten sind hier ein überraschendes und beliebtes Highlight.  Museumsmitarbeiterin Petra Matzat pflegt die lebenden Tiere in der Ausstellung und betreut die Aquarienanlage. Klar, dass diese Aufgabe auch während des Lockdowns weiter regelmäßig durchgeführt werden muss. Petra Matzat sorgt für die Fütterung der Fische und Reptilien, beobachtet und begleitet ihr Wohlergehen. Die Becken und die Terrarien sind zu reinigen und technisch zu warten. Beleuchtung, Scheiben putzen und regelmäßiger Wasserwechsel gehören genauso dazu wie das Säubern und Austauschen von Pflanzen, Kies und Dekorationen, damit es den Tieren gut geht.

Sumpfschildkröten im Kälteschlaf
Im Museum für Natur und Umwelt wohnen zwei Europäische Sumpfschildkröten, die sich noch bis Anfang März in der Winterstarre befinden. Bis dahin haben die Guppys, die Gesellschafter für die Schildkröten, das Wasserbecken noch für sich alleine. Damit auch die Sumpfschildkröten ihre Anlage nach dem Aufwachen wieder beziehen können, wird es jetzt schon für den Wiedereinzug „schick gemacht“. So wird unter anderem der alte Sand entfernt und durch neuen ersetzt. Ab und an kontrolliert Petra Matzat den Kälteschlaf der beiden „Schildis“.

Aktuell hat Petra Matzat zudem ein Leck im Schildkrötenbecken entdeckt, das nun natürlich repariert werden muss. Im Zuge dessen wird das Becken generell umgebaut, denn der Anspruch des Museums ist es, sowohl den Schildkröten ein schönes Zuhause als auch den Besucher:innen größtmögliche Attraktivität zu bieten. 

Tierbeobachtung am Arbeitsplatz
Petra Matzat ist seit 2010 für das Lübecker Museum für Natur und Umwelt tätig. Da sie sich schon immer für das Thema Natur und vor allem für Tiere interessierte und auch schon viele Haustiere – vornehmlich Katzen – besaß, macht es ihr nun großen Spaß, sich auch beruflich um die verschiedenen Tierarten im Museum zu kümmern. „Ich beobachte sie auch einfach gerne!“, lacht sie.

Auch die Umgestaltung und Optimierung der Terrarien und Aquarien liegt ihr am Herzen: „Ich möchte, dass sich die Tiere bei uns wohlfühlen.“

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